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Aktuelle Infos rund um die Schule

Covid-19- Maßnahmen führen zu familiärer Abschlusszeremonie an der GSM

68 Haupt- und Realschüler haben ihren Abschluss an der Gesamtschule Melsungen im Jahr 2020 erlangt. Eigentlich ein Anlass, diesen Erfolg im Kreise seiner Liebsten in einer großen Halle zu würdigen. Eigentlich die Chance, eine Feier mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch mit den Lehrerinnen und Lehrern zu veranstalten, die einen nun eine lange Zeit begleitet haben. Eigentlich der Moment, in dem man voller Stolz einen Applaus für die erbrachte Leistung von mehreren hundert Teilnehmern erhält. Eigentlich....

Doch im Schuljahr 2019/2020 läuft so einiges anders als gewohnt. Lange Zeit gab es die klare Ansage, dass alle Abschlussveranstaltungen abgesagt werden müssen. Schließlich entschied die Schulleitung relativ kurzfristig, dass man in Anbetracht der momentanen Infektionsbestimmungen einen Abend organisieren kann, der den Hygienebestimmungen auf der einen Seite, aber auch dem würdigen Rahmen einer solchen Veranstaltung auf der anderen Seite gerecht werden kann.

Vor diesem Hintergrund erhielt jede der Klassen 9aH (Hr. Reuter), 10aR (Hr. Marzok/Fr. Döring) und 10bR (Hr. Kempa) eine separate ca. 50-minütige Veranstaltung, bei dem die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt standen. Natürlich hatten diese Veranstaltungen einen typischen „Corona-Flair“, den man derzeit aus dem Alltag kennt. Mit Mundschutz ging es über das Einbahnstraßen-System für alle Teilnehmer auf die mit ausreichend Abstand platzierten Sitzplätze, Körperkontakt war verboten. Es fehlten auch die Abschlussklassen des Gymnasialzweiges, da diese in den nächsten Jahren noch die Chance auf eine offizielle Zeugnisübergabe haben werden. An dieser Stelle wünschen wir auch unseren Gymnasialschülern, die uns dieses Jahr verlassen, alles Gute für den weiteren Weg. Des Weiteren musste man auf Live-Musik verzichten und die obligatorische Abschlussdisko, die seit Längerem Tradition an der Gesamtschule Melsungen ist, durfte natürlich auch nicht stattfinden. Wer nun denkt, dass diese Veranstaltung dadurch an Atmosphäre einbüßte, wurde eines Besseren belehrt. Viele kreative Ideen sorgten für kurzweilige Veranstaltungen, die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ihren Eltern und den Lehrkräften zu danken, der anerkennende Händedruck wurde bei der 10bR durch einen „Corona-Gruß“ mit dem Fuß ersetzt. Die Lehrerband brachte ihr neuerworbenes Wissen im Bereich Digitales Lernen ein und bereicherte den Abend mit einem Musikvideo zum Song „Legendary“ von Welshly Arms. Auch die Rede des Schulleiters, der seine Worte nicht dreimal hintereinander im selben Wortlaut an die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte richten wollte, entschied sich für einen weniger formellen Dialog mit der Schulelternbeiratsvorsitzenden Katja Claus, bei dem er auf Fragen ihrerseits antwortete. Zudem konnte man besondere Leistungen ehren, sodass Johanna Rott für den besten Hauptschulabschluss (mit dem Notendurchschnitt: 1,3), der beste Realschulabschluss der 10aR von Nele Richter (Durchschnitt: 1,6) und der beste Realschulabschluss der 10bR von Lea Jacob (Durchschnitt: 1,6) ausgezeichnet wurden. Das Ende der Veranstaltung bildete dann das traditionelle Fotoshooting vor dem AK'20-Symbol, bei dem man sich für die Ewigkeit (oder die sozialen Netzwerke) ablichten ließ. Alles in Allem ein schöner Rahmen, durch den die Schülerinnen und Schüler ihren Abschlussabend auch unter Covid-19 erhielten. Auch die Eltern fanden die Veranstaltung gelungen, man lobte sogar die familiärere Atmosphäre, die man durch die Aufteilung erhielt. Abschließend wollen wir uns noch einmal auf diesem Wege von allen unseren Abgängern verabschieden und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

(Artikel von A. Harbusch, Fotos von A. Deppe, E. Stahl, K. Melsheimer)


(Herr Kempa im Corona-Outfit)

(Corona-Fuß-Gruß)

 

 

 

 

 

 

 

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Informationsvideo zur Mittagsbetreuung

Leider musste die diesjährige Informationsveranstaltung zur Mittagsbetreuung unserer Schule aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden. Dennoch möchten wir den Interessierten natürlich alle Informationen zukommen lassen. Daher hat unser Schulsozialarbeiter Jan Peter Lang ein Video erstellt, in dem er die Aufgaben und Ziele, die Zeiten sowie die Abläufe und Strukturen darstellt. Zudem werden auch die verschiedenen Möglichkeiten für die Kinder im Betreuungsangebot sowie die Kosten erläutert.

 

Das Video finden Sie unter folgendem Link:

Vorstellung_Betreuung_V6_kl.mp4

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Neue Videobotschaft des Schulleiters

In einer zweiten Videobotschaft, die Sie unter dem Link im Anschluss an diesen Text finden, richtet sich der Schulleiter Dr. Matthias Bohn an die Schulgemeinde. Er zieht eine Zwischenbilanz mithilfe der ersten Erfahrungen seit der schrittweisen Öffnung des Schulbetriebes, erläutert wichtige Regelungen im Zusammenhang mit Notengebung und Versetzungen und erklärt das weitere Vorgehen mit Aufträgen in den Fächern sowie der Bücherrückgabe in diesem Schuljahr.

 

MB_200527_V3_kl.mp4

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Musikprojekt 7G bis 10G

Um auch die musikalische Förderung während der Schulschließung zu gewährleisten, bietet Frau Koliusis für Gymnasialklassen der Jahrgangsstufen 7-10 ein Projekt an.

Im Folgenden stellt sie sich und das Projekt vor, man beachte auch den Flyer im Anschluss:

"Ich bin seit November 2019 Referendarin an der GSM für Gymnasiallehramt mit den Fächern Musik und Ev. Religion. Auch für mich gestaltet sich das Referendariat momentan ganz anders als erwartet und ich möchte die Zeit für ein Projekt zu meiner Pädagogischen Facharbeit nutzen.

Musikunterricht kann momentan nicht in gewohnter Weise stattfinden – gleichzeitig handelt es sich dabei aber auch um ein Fach, was auf rein digitale Art und Weise nicht leicht umzusetzen ist, da das gemeinsame Erleben der Musik, das gemeinsame Musikhören und -machen auf der Strecke bleibt. An dieser Stelle möchte ich ansetzen und die Schülerinnen und Schüler einladen, an dem Projekt „Musik auf Distanz – Digitaler Musikunterricht“ teilzunehmen. Das Projekt wird jetzt anlaufen und vermutlich bis zu den Sommerferien durchgeführt werden. Dabei wollen wir uns wöchentlich per Videokonferenz für einen Input treffen, woraufhin die Teilnehmenden mit ihren Mitteln zu Hause eine theoretische aber vor allem praktische Aufgaben umsetzen. Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist also ein Endgerät, von dem aus die Schülerinnen und Schüler an den Videokonferenzen teilnehmen können. Ansonsten sollten sie einfach nur Freude am Musikunterricht und Musik generell mitbringen. Für meine Pädagogische Facharbeit werde ich dann die Möglichkeiten und Umsetzung des digitalen Musikunterrichtes beobachten."

Hier gehts zum Flyer:

Flyer_Digitaler_Musikunterricht.pdf

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Schülerbericht der diesjährigen Niederbronn-les-bains-Fahrt

Die diesjährige Niederbronnfahrt fand vom 2.-7. März 2020 statt. 25 Schülerinnen und Schüler unserer Schule, Herr Schackert und Frau Kopp trafen in der Albert Schweitzer-Begegnungsstätte Niederbronn französische Schüler des Collège Françoise Dolto Reichshoffen. Auf dem Wochenprogramm standen der Besuch des Konzentrationslagers Struthof, die Besichtigung der deutschen Kriegsgräberstätte neben der Jugendherberge, das Mémorial, Beinhaus, Fort Douaumont in Verdun, das zerstörte Dorf Bezonvaux, diverse Workshops, Fort Lembach (Ligne Maginot), Flammkuchenessen, Freizeit in Straßburg und eine Abschlussparty am letzten Abend. Geplant war auch eine Führung im Europaparlament in Straßburg, die aber leider nicht stattfinden konnte, da das Europaparlament wegen des Corona-Virus für Besucher gesperrt worden war.

Vor der Fahrt hatten wir alle Bedenken, dass wir uns mit den Franzosen nicht verständigen können, weil wir noch nicht so lange Französischunterricht haben. Als wir in Niederbronn waren, stellte sich dann aber heraus, dass die Franzosen alle sehr gut deutsch sprechen. Es dauerte nicht lang, bis wir uns alle super verstanden und es gab ab dem zweiten Tag dann auch französisch-deutsch gemischte Tische. Auch die Zimmer waren so aufgeteilt, dass möglichst in jedem Zimmer deutsche und französische Schüler waren. An die abendlichen „Bonne-Nuit-Küsschen“ mussten wir uns erst gewöhnen. Abends saßen wir alle zusammen auf dem Sofa und unterhielten uns bei laufender Katja-Musik (Name einer Schülerin, die die DJ-Aufgaben übernahm). Zu Beginn der Woche hörten wir deutsche und die Franzosen „ihre“ Musik. Aber im Laufe der Woche hörten wir alle zusammen einen Mix aus französischen und deutschen Liedern. Während der Fahrt wuchsen wir so sehr zusammen, dass wir uns gegenseitig Spitznamen gaben. Ein Franzose bekam den Namen „Katja“, weil er nur noch ihre Lieder hörte und sang. Und das mit einem französischen Akzent war dann wirklich sehr lustig. Frau Kopp erzählte uns von „Copines“, einem französischen Lied, das der französische Lehrer gar nicht mochte. Wir fanden es super und dachten uns einen Tanz dazu aus. Danach gab es kaum noch ein anderes Lied, das so oft gespielt wurde. Mit Frau Kopp und Herr Schackert haben wir uns sehr gut verstanden.

Bei den Ausflügen hatten wir immer viel Spaß und auf der Fahrt hörten wir laut Musik. Aber als wir ankamen, waren alle wieder ernst und wir setzten uns mit dem Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg auseinander. Einer aus unserer Gruppe suchte auf der an der Jugendherberge angrenzenden Kriegsgräberstätte seinen Ur-Opa, weil er wusste, dass er damals in der Nähe gefallen war. Er suchte im Register nach dem Namen seines Ur-Opas, fand ihn aber leider nicht.

Für Donnerstag war ursprünglich ein Outdoor-Tag geplant, der dann aber wortwörtlich ins Wasser fiel und durch Hip-Hop-, Theater-, Trommel- und Film-Workshops ersetzt wurde. Wir arbeiteten insgesamt sechs Stunden zusammen, dann wurden die wirklich gut gelungenen Ergebnisse den anderen präsentiert. Alle waren sehr begeistert und haben laut geklatscht.

Am letzten Abend gab es eine Abschlussparty, bei der wir viel Spaß hatten und die ganze Zeit getanzt und gefeiert haben.

Am Samstag mussten wir dann leider wieder abreisen. Die Rückfahrt wurde dann aber ein bisschen verzögert, weil wir uns lange und unter Austausch von Fotos von den Franzosen verabschiedeten . Als die Franzosen dann dem Bus hinterher winkten, liefen dann bei allen die Tränen.

Die Fahrt hat uns super gut gefallen und wir werden uns immer daran erinnern!

Artikel von Luna, Malin, Klara, Lana, Karina, Maja und Maurice

Fotos von den begleitenden Lehrkräften

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